Wien, 1. Feber 2009
2. Club-Dialog: "Health Promotion"
Event-picVisionäre Konzepte und Projekte für die Versorgung bei Krankheit

Der Wert von Gesundheit wird oftmals erst richtig geschätzt, wenn sie bereits verloren ist. Oft fehlt es an Bewusstsein oder Ressourcen um allgemeine Gesundheitsförderungsmaßnahmen und Prävention von Krankheit ins Zentrum der Aufmerksamkeit der Bevölkerung zu rücken. Welchen Stellenwert können Maßnahmen im Bereich der Gesundheitsförderung und Prävention einnehmen? Welchen Stellenwert nimmt "Gesundheitskommunikation" derzeit ein? Wie sieht es mit dem Kosten- Nutzen-Verhältnis von Präventionsmaßnahmen aus? Was ist und kann der Beitrag von Arbeitgebern/ Unternehmen sein? Wo beginnt die Selbst-Verantwortung jeder Person? Anhand der Beispiele der Präventionskampagne "Bumm.Bumm", dem Heart Health
Event-picPromoting Event sowie der European Heart Health Charta diskutieren wir in diesem Dialog Möglichkeiten und Stellenwert von Projekten im Bereich Health Promotion.

Dialog-PartnerInnen:
  • SC Prof. Dr. Robert Schlögel, Sektionsleitung, Bundesministerium für Gesundheit

  • Mag. Christoph Hörhan, Fonds Gesundes Österreich, Gesundheit Österreich GmbH

  • Prof. Dr. Manfred Maier, Zentrum für Public Health, Medizinische
  • Event-picUniversität Wien
Moderation des Dialoges:
  • Mag.a Bohdana Vokata (Mentee 2008/09)
  • Falko Dahm Mentee (2007/08 und 2008/09)





Wien, 2. Feber 2009
Kommentar einer teilnehmenden Mentees
Drei unterschiedliche Institutionen, drei unterschiedliche Gedankenwelten und drei unterschiedliche Herangehensweisen an ein und das selbe Thema der Gesundheitsförderung machten diesen Dialog aus. Alle drei Experten stellten sich ehrlich und offen der kritischen Diskussion mit dem Publikum über einen fairen Zugang zu Prävention, eine ausreichende Zusammenarbeit und Bündelung der Kompetenzen und die Herausforderungen der Zukunft:
Betont wurden die steigende Bedeutung der Gesundheitskommunikation sowie der Kosten−Nutzen−Gedanken und Evaluierungen auch bei öffentlichen Kampagnen. Zur Diskussion gestellt wurde, wie Zielgruppen von gesundheitsfördernden Projekten flächendeckend erreicht werden können. Wie können SystempartnerInnen im niedergelassenen, medizinischen Bereich für derartige Projekte gewonnen werden?
Wie können diese Tätigkeiten in die Tätigkeitsprofile von künftigen FachärztInnen für Allgemeinmedizin integriert werden?
Ein herzliches Danke−Schön für das Eröffnen dieser spannenden Perspektiven!

Mag.a (FH) Martina Weilguny